Sicherheitstipp des Monat Juni 2017

Aktuell: Warnung vor Sammlungsbetrügern!!

 

Die Masche der zurzeit zahlreich auftauchenden Bettler ist immer gleich. Unter Vorhalt einer Unterschriftenliste wird auf das Leid angeblich sehbehinderter oder taubstummer Menschen hingewiesen und zeitgleich um Überlassung eines unterstützenden Geldbetrages gebeten. Wird dem Ansinnen nicht entsprochen, verschärfen die Bittsteller sowohl Gang- als auch Tonart. Das gesteigert aufdringliche Verhalten ist Teil des perfiden Plans und zielt letztlich darauf ab, den oder die Angesprochene entnervt zur Übergabe eines Obolus zu bewegen. Die bisherigen Ermittlungen lassen darauf schließen, dass die mutmaßlich gut gemeinten Forderungen der Personen vorgetäuscht sind. Die erschwindelten Beträge wandern zumeist in die eigenen, oder in die Taschen gut organisierter Auftraggeber. Teils baten die fremden Personen z.B. um ein Glas Wasser, um irgendwie in die Wohnung zu kommen. Drinnen nutzen sie dann einen günstigen Augenblick um Bargeld oder Wertsachen zunächst unbemerkt an sich zu nehmen. So stahlen Sie z.B. einer 85-jährigen Frau  einen Umschlag mit Bargeld. Einer anderen Frau stahlen sie die Geldbörse, während sie Brote schmierte. Die Polizei geht von einer professionell agierenden Bande aus, die gezielt die Hilfsbereitschaft älterer Menschen ausnutzt und warnt vor diesen Trickdieben. Sie werden weiterhin aktiv sein und ihr Glück versuchen. Darum der dringende Rat:

Sollte es bei ihnen zu Hause klingeln, dann schauen sie vor dem Türöffnen erst nach, wer draußen steht. Auch dienen solche „Aktionen“ zur Feststellung über eine Abwesenheit der Wohnungs- und Hausbesitzer. Die organisierten Einbruchbanden arbeiten im Vorfeld schon mit diesen Tricks.

 

 

Warnung vor Haus- und Wohnungseinbrüchen!!

 

Bedingt durch eine augenblickliche Einbruch- und Diebstahlserie, soll Heute dieses Thema noch mal aktualisiert werden. In den vergangenen Tagen wurden in unserer Region mehrere Hauseinbrüche durchgeführt, wobei in einem Fall die Bewohner im Obergeschoss schliefen. Da es sich hier bei um eventuelle organisierte Banden handelt, ist es besonders schwer diese „dingfest“ zu machen. Deshalb sollten jetzt vor der anstehenden Ferien – und Urlaubszeit besonders auf diese Ereignisse geachtet werden. Denn Einbrecher machen keine Ferien, zu verlockend sind leere Wohnhäuser für sie. Wenn die Bewohner ausgeflogen sind und dies noch durch unbewegte Rollläden und überquellende Briefkästen für jedermann deutlich zu sehen ist, schlagen sie besonders gern zu. Das böse Erwachen kommt meist erst dann, wenn es zu spät ist. Jeder kann ein potenzielles Opfer für Einbrecher sein. Entgegen dem Klischee vom „nächtlichem Besucher“ werden weit über ein Drittel der Wohnungseinbrüche tagsüber begangen. Tatsächlich dürfte die Zahl sogar noch höher sein, da bei Wohnungseinbrüchen zum Beispiel während der Urlaubsabwesenheit der Wohnungsinhaber die exakte Tatzeit im Nachhinein meist nicht rekonstruierten kann.

Da Einbrecher meist unter hohem Zeitdruck stehen, geben sie in der Regel von selbst auf, wenn sie nicht innerhalb von etwa fünf Minuten ins Haus gelangen. Mit einigen Tricks läst sich aber verhindern, dass Einbrecher überhaupt auf das unbewohnte Haus aufmerksam werden. Alle sichtbaren Signale für die Abwesenheit der Bewohner sollten vermieden werden. Ganz oben auf der Liste stehen überquellende Briefkästen. Die tägliche Zeitung sollte für den Zeitraum entweder in den Urlaub nachgesendet, oder Freunden verschenkt werden.

Neben den Briefkästen sind geschlossene Fensterläden und allabendliche Dunkelheit ein häufiger Hinweis der Abwesenheit. Hier können Zeitschaltuhren für eventuell Rollläden oder die Zimmerbeleuchtung praktische Dienste leisten. Aber auch der Anrufbeantworter sollte deaktiviert werden. Strategisch platzierte Bewegungsmelder und Scheinwerfer nehmen Einbrecher den Schutz der Dunkelheit.

Wichtig ist auch eine gut funktionierende Nachbarschaft. Pflegen Sie den Kontakt zu Ihren Nachbarn – für mehr Sicherheit und Lebensqualität. In einer aufmerksamen Nachbarschaft haben Einbrecher, Diebe und Betrüger kaum eine Chance. Denn hier ist die beste Regulierung für solche Sicherheitsmaßnahmen durchführbar. Mit dem Nachbar sollten aber auch klare Regeln vereinbart werden.

Aber auch während der Reise sollten einige Sicherheitsmaßnahmen beherzigt werden.

Das fängt schon damit an, dass die Anschrift nicht für alle Passanten und Mitreisende am Koffer lesbar ist. Im Urlaub muss außerdem vermieden werden, dass auf den Wohnungs- und Hausschlüssel zugegriffen werden kann. Lässt man den Schlüssel einfach im Hotelzimmer liegen, ist schnell ein Duplikat hergestellt. Richtig sicher ist nur der Hoteltresor.

 

Fazit:

Bei jeder Urlaubsplanung sollte auch die Sicherheit des Eigentums nicht vergessen werden.