Klausurtagung der FWG Kettig 2016

Klausurtagung der FWG Kettig

 

Am 19. März fand die Klausurtagung 2016 der FWG Kettig im Hotel Kaiser statt. Hierzu hatte Wolfgang Höfer die Fraktion, den Vorstand sowie die Ausschussmitglieder eingeladen. Als Vorsitzender der FWG und 1. Beigeordneter der Gemeinde Kettig begrüßte Herr Höfer um 13:30 im Hotel Kaiser die Teilnehmer und stellte die Tagesordnung vor.

Im ersten Punkt der Veranstaltung ging es um das Thema der internen und externen Kommunikation der FWG Kettig. Christoph Rünz, Ratsmitglied der FWG Kettig, stellte die Kommunikationsplattformen der FWG Kettig kurz vor. So kann man sich intern und extern auf der Web-Seite www. FWG-Kettig.de über das Programm, die Mitglieder und die Arbeit der Fraktion, der Rats- und Ausschussmitglieder der FWG Kettig informieren. Darüber hinaus informiert die FWG Kettig regelmäßig über Pressartikel in Mitteilungsblatt, W`thurmer-Kurier und Rheinzeitung. Als Ziel der Veröffentlichungen nannte Andreas Klein, Pressesprecher der FWG Kettig, eine Frequenz von 2 Monaten. Zusätzlich schlug Herr Klein vor, sollen die Mitglieder der FWG vorab über die PR-Artikel bereits vorab informiert werden und Hintergrundinformation erhalten.

Jürgen Regnier schlug zusätzlich vor, einen regelmäßigen Newsletter den Mitgliedern der FWG anzubieten. Diese Idee wurde von den Teilnehmern als äußerst wichtig angesehen und es wurden schon in der Sitzung Fakten geschaffen. Für die Umsetzung wurde das Team Stefan Kronewald, Jürgen Regnier, Andreas Klein und Wolfgang Höfer benannt, die sich nach der Sitzung um die Umsetzung und damit die Inhalte, Aufmachung sowie die Erscheinungstermin kümmern werden.

Im nächsten Themenschwerpunkt zeichnete Herr Höfer die Mitgliederentwicklung auf. So konnte die Mitgliederzahl über die letzen 10 Jahre verdoppelt werden, was für die Arbeit, die Themen und die Umsetzung der Aufgaben in der Gemeinde Kettig, durch die FWG-Kettig, spricht. Allerdings darf man sich hier nicht ausruhen, mahnte Höfer. Tobias Moskopp machte in dem Zusammenhang äußerst konkrete Vorschläge und sprach von speziellen Informationsveranstaltungen für bestimmte Personenkreise. Zur Ausarbeitung des Themas haben sich Jürgen Regnier und Tobias Moskopp bereit erklärt.

Im nachfolgenden Themenblock ging es dann ganz konkret um die Aufgabenstellung, welche Themen aus dem Wahlprogramm der FWG in der zweiten Hälfte der Legislaturperiode umgesetzt werden sollen.

Gestartet wurde dieser Themenblock mit einer Frage von Ausschussmitglied Claudia Dammann. Wenn ich als Bürger das Bürgerhaus für das 1. Quartal eines Jahres, für eine private Veranstaltung mieten möchte, wie kann mir dann die Gemeinde einen verlässlichen Termin gewähren, obwohl der Vereinsring der Gemeinde, seine Terminvorgaben erst Ende/Anfang des Jahres zur Abstimmung nennt? Laut Benutzungsordnung hat ein Verein ein Vorrecht auf Nutzung des Bürgerhauses vor privaten Nutzer. Das muss geklärt werden, so Ratsmitglied Martin Rünz. Hier werden wir eine Anfrage an die Verwaltung stellen. Eine mögliche Lösung nannte Herr Rünz wäre, eine Vorgabe der Planung für die Ortsvereine auf 5 statt wie bisher auf 4 Quartale.

Im Weiteren erläuterte Fraktionssprecher der FWG-Kettig und 3. Beigeordneter der Verbandsgemeinde Weißenthurm, Raimund Israel, den Förderantrag für die Breitbandversorgung, der durch die FWG-Kettig im Haushalt eingestellt wurde. Dieses Thema steht bei der FWG-Kettig auf höchster Priorität und wurde von Ratsmitglied Christoph Rünz nochmals betont.

Raimund Israel ist die Sicherheit für die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde ein sehr wichtiges Anliegen. So stellte er die Anträge der FWG zum Ausbau der Grabengässchen, damit die Kinder aus der Schule und dem Kinderkarten sicher nach Hause kommen. Das Gabengässchen Holzstraße – Bachstraße wurde vorerst zurückgestellt. Leider fand der Antrag Kolpingstraße – Kärlicherstraße keine Mehrheit. Ebenso fand keine Mehrheit der Antrag auf einen Verkehrsspiegel an der Kreuzung Kirche- Weißenthurmer Straße– Breitestraße, bedauerte Israel.

Die Klausurteilnehmer waren sich einig darüber, dass das Thema Verkehrssicherheit auch zukünftig eine bestimmende Rolle in der FWG- Arbeit sein soll. In den kommenden Wochen werden hierzu weitere Konzepte/ Vorschläge entwickelt.

Zum Abschluss nannte Wofgang Höfer das in den kommenden Wochen und Monate anstehende Thema. Schließung der Anne-Frank-Schule zum 31.7.16 und hier was passiert mit der Sporthalle für mich und meine Kinder? Die FWG Fraktion wird sich auf jeden Fall sehr engagiert für die Erhaltung und Nutzung einsetzen, erklärte Ratsmitglied Stefan Windheuser.

Raimund Israel als 3. Beigeordneter der Verbandsgemeinde Weißenthurm, erläutertet den Stand der Umsetzung „Radweg von Bassenheim nach Ochtendung". Wie bereits im Wahlprogramm 2014 erläutert hält die FWG Kettig in diesem Zusammenhang einen Ausbau des Radweges zum Maifeld über die Gemarkung Kettig - Ochtendunger Straße bis nach Bassenheim nach dem Motto „vom Rheinland ins Maifeld" für sinnvoll.

Zum Schluss der Klausurtagung bedankte sich Herr Höfer bei den Teilnehmern für die rege Diskussion und vor allem für die konstruktiven und kreativen Beiträge.

Wer an einer aktiven oder inaktiven Mitgliedschaft interessiert ist - Informieren kann man sich auf unserer Web-Seite http://fwg-kettig.de/. Ein Antrag auf Mitgliedschaft kann man hier herunter laden oder spricht einfach ein Mitglied an.

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Die Teilnehmer der Klausurtagung

Klausurtagung 2016

Von links stehend – Raimund Israel, Jürgen Regnier, Claudia Dammann, Stefan Windheuser, Tobias Moskopp, Stefan Kronewald, Christoph Rünz, Martin Rünz

Von links sitzend – Wolfgang Höfer , Andreas Klein

Jahreshauptversammlung der FWG Kettig 2015

Jahreshauptversammlung FWG Kettig 2015

                                                                                                                         

Die Jahreshauptversammlung wurde durch Wolfang Höfer, 1. Vorsitzender der FWG Kettig und 1. Beigeordneter der Gemeinde Kettig, am 19.11.15, im Hotel Kaiser offiziell eröffnet. Entsprechend der Satzung stellte Herr Höfer die Regularien der Einladung als erfüllt fest. Es folgte die Ehrung der Verstorbenen, und speziell für die Vorfälle in Frankreich, wurden in der Schweigeminute den Toten gedacht.

Es folgte der Bericht des 1. Beigeordneter der Gemeinde Kettig und Vorsitzender der FWG Kettig, Wolfgang Höfer. Im Bericht wurde die 1100 Jahrfeier der Gemeinde Kettig und die positive Zusammenarbeit, an denen der Gemeinderat, die Vereinsvorstände und viele ehrenamtliche Helfer die das Fest gemeinsam organisiert und angepackt hatte, von Herr Höfer gewürdigt.

Daneben betonte Herr Höfer ebenfalls die aktive Zusammenarbeit mit dem TUS Kettig und dem Bau des neuen Sportplatzes, der in diesem Jahr eingeweiht wurde.

Als ganz wesentliches Thema der Arbeit der FWG Kettig sieht man die Versorgung der Bevölkerung mit ausreichendem Datenvolumen. Hier wurde im Haushalt 2015, 100.000,- € für ein schnelleres Internet eingestellt.

Gleichzeitig erwähnte Herr Höfer den von der FWG Kettig 2005 ins Leben gerufenen Fassadenwettbewerb für Häuser im innerörtlichen Bereich. Es stehen 8 Teilnehmer in diesem Jahr zur Auswahl. Am 14.1.16 erfolgt dann die Preisverleihung.

Auf Nachfrage aus den Reihen der Mitglieder zum Thema Anne-Frank-Schule konnte Wolfgang Höfer z. Zt. nichts Neues berichten. Solange der Schulbetrieb genehmigt ist (geplant bis Ende Schuljahr 2015/2016) ist der Kreis Träger der Sporthalle und der Betrieb ist gesichert. Er versicherte den Mitgliedern, dass sich die FWG-Fraktion, intensiv mit der Problematik beschäftigt und sich für den Erhalt der Sporthalle in Kettig einsetzt, damit insbesondere der Vereinssport in Kettig eine Zukunft hat.

Es folgte der Bericht des Fraktionssprechers und 3. Beigeordneten der Verbandsgemeinde Weißenthurm, Herr Raimund Israel.

Im Zuge des Fraktionssprecherwechsels im Laufe der Legislaturperiode bedankte er sich für die Unterstützung im Vorstand bei Stefan Windheuser.

In seiner Funktion sprach er sich für eine offene, streuende und faire Information gegenüber den Rats-, Ausschuss und Vereinsmitglieder aus.

Als Fraktionssprecher bedauerte er die Ablehnung des Antrags der FWG für einen Spiegel im Kreuzungsbereich Breitestraße – Weißenthurmer Straße (Kettig Kirche).

Im nächsten Thema betonte Herr Israel ausdrücklich, dass der erneute Aufbau der Skateranlage in Kettig, die durch den Neu- und Umbau der Kita in Kettig von ihrem alten Platz weichen musste, noch nicht an einem neuen Standort erfolgt ist. In der Diskussion steht heute ein Dirt-Park.

In seiner weiteren Funktion als 3. Beigeordneter der Verbandsgemeide Weißenthurm folgte der Bericht von Herrn Raimund Israel.

Im Verteilungsschlüssel der Flüchtlinge waren für die VG W´thurm 330 Personen bis zum 31.12.15 geplant. Aktuell liegt die Prognose bei 350 Personen. Per 17.11.15 waren in der VG 232 Flüchtlinge gemeldet. Aktuell in Kettig leben 42.

Im nächsten Thema ging es um die Qualität und den Preis von Wasser in der VG. Hier nimmt die VG im Bundesschnitt eine absolute Spitzenposition ein. Bestes Wasser zum Besten Preis.

Im Punkto erneuerbarer Energie sieht der Flächennutzungsplan keine Windkraftanlagen in der Gemarkung Kettig vor.

Die Alte Bahnstrecke zwischen Bassenheim und Ochtendung wird zu einem Radweg ausgebaut.

Das Schulzentrum Mülheim-Kärlich ist nun Ganztagsschule. Im Mai wurde die Realschule Plus Weißenthurm offiziell geschlossen und als Außenstelle der Realschule Plus Mülheim-Kärlich genutzt. Derzeit besuchen 829 Schüler und Schülerinnen die Realschlue Plus und 634 das Gymnasium.

In dem Zusammenhang erwähnte Herr Israel den ehrenamtlichen Vorstoß von dem Verbandgemeindebürgermeister Weinbach a.D., der für Flüchtlinge in der VG, gemeinsam mit Freunden Sprachunterricht gibt.

Im Anschluss erfolgte der Kassenbericht durch Karin Ross. Die Kasse wurde durch Claudia Dammann am 17.11.15 geprüft und von ihr als ordentlich und korrekt der Jahreshauptversammlung vorgestellt. Sie schlug die Entlastung des Vorstands vor. Die Entlastung wurde einstimmig erteilt. Auch für das nächste Jahr wurde Claudia Dammann einstimmig als Kassenprüferin gewählt.

Im Punkt Aktionen und Termin 2015/2016 informierte Herr Höfer die Mitglieder über den Jahreskalender mit den neuen Abfuhrtermine Abfall. Man plant einen Vereinsbrief, der die Mitglieder regelmäßiger über die Themen informiert. Daneben wird es im März eine Klausurtagung des FWG-Vorstandes geben, um die Positionen und Aufgaben zu überprüfen und neue aufzunehmen. Ebenso plant man weitere Info-Veranstaltungen für aktuelle Themen, wie in diesem Jahr der Info-Abend „Neues Abfallkonzept des Kreis Mayen-Koblenz", an dem 80 Bürger teilgenommen hatten. Traditionell wird auch das Grillfest der FWG im September nächsten Jahres stattfinden, so Höfer.

Unter dem letzen Punkt Sonstiges wurden Fragen zum Industriegebiet, dem vor Jahren angekündigten Supermarkt und neuen Baugebieten von Herrn Höfer den Mitgliedern beantwortet. Um 21:45 Uhr beendete Herr Höfer die Jahreshauptversammlung der FWG Kettig und dankte für die rege Diskussion.

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